Ghosthunter Team Ruhrpott    

 

Privatfall Viersen vom 20.11.2017
Die Klientin nahm Kontakt zu uns auf, da es in ihrer Wohnung immer wieder zu ungewöhnlichen Vorfällen kommt. Im Kinderzimmer hörte der Sohn neben sich einen lauten Knall. Nach Überprüfung mit der Mutter, konnte jedoch nichts festgestellt werden, was den Lärm verursacht haben könnte. In der Küche veränderte eine Sprühflasche die Position und hing ungewöhnlich an einer Armatur und nicht wie gewohnt auf den Tresen. Auch Handabdrücke auf Bettdecke, sowie in der frisch geputzten Duschkabine wurden vernommen, die nicht von den Klienten oder Besuchern stammen konnten. Das Kind schläft schon lange nicht im eigenen Kinderzimmer, da es sich immer beobachtet fühlte und auch sonst sich das kleine Zimmer sehr „negativ“ anfühle. Auch im Schlafzimmer der Mutter kam es zu einem Vorfall, wonach etwas der Mutter an den Beinen fasste und diese von oben auf das Bett fallen ließ. Das ging so schnell und abrupt, dass die Mutter seitdem unter Rückenbeschwerden leidet.


Als ein guter Freund der Familie sich von der Mutter mit einem Kussversuch verabschieden wollte, zersprang in der Küche zeitgleich eine Ölflasche in tausend Einzelteile.
Diese und weitere Vorfälle veranlasste uns natürlich, die Klientin einmal zu besuchen und vorab persönlich einen Eindruck über die Situation und der Wohnung zu machen.  In diesem Vorgespräch geht es nicht nur darum, einen Eindruck zum persönlichen Umfeld zu bekommen, sondern auch um uns, das Team und unsere Arbeit, welches wir leidenschaftlich als Hobby betreiben, einmal vorzustellen. Hier geht es vor allem um gegenseitiges Vertrauen.

 
Bei diesem Vorgespräch kam unter anderem heraus, dass der Ex-Partner der Klientin vor einigen Monaten zuvor auf mysteriöse und tragische Weise ums Leben kam.
Am Untersuchungsabend sind drei Mitglieder des Teams nach Viersen gefahren. Dort bauten wir dann in den jeweiligen Räumlichkeiten unser technisches Equipment auf. Der Fokus richtete sich unter anderem auf das Kinderzimmer, das Schlafzimmer und den Flur. Neben üblichen Überwachungskameras verteilte sich das Team dann in die jeweiligen Zimmer, wo wir kurze Zeit später mit den EVP-Sitzungen (Elektronic Voice Phänomenal) starteten. Hierzu stellten wir spezifische Fragen, die sich auf die Klientin und die Situation bezogen. Im Kinderzimmer saßen Frank und Michaela. Während dieser Sitzung konnte neben einer Bewegung des Schrankvorhangs jedoch keine signifikanten paranormalen Aktivitäten festgestellt werden. Zugluft scheidet aus, da alle Fenster zu waren.

 
Weitere Sit-In´s folgten dann noch im Schlafzimmer der Mutter. Michaela simulierte schlafend die Klientin im Bett und verweilte einige Zeit im Raum. Auch hier konnten, bis auf ein „Beobachtet fühlen“ vom hinteren Bettende, keine wesentlichen Phänomene vernommen werden.
Marion konnte sich an diesem Abend telefonisch zuschalten und half uns, herauszufinden, was denn nun der Auslöser der Phänomene unserer Klientin sein könnte. Dabei stellte sich heraus, dass sich mehrere Wesen in den Räumlichkeiten aufhielten. Unter anderem auch der Ex-Partner der Klientin, der offensichtlich den abrupten Tod, noch nicht erfasst hatte. Dieser sei zudem auch verantwortlich für das Unwohlsein der Familie. Bei diesem Vorgang (Teilnehmer Jörg, Frank und Marion) verhalfen wir ihm medial  aus der Wohnung heraus und er solle die Familie ihre Ruhe lassen.

 
Unabhängig dieser Arbeit, war nach diesem Prozess ad hoc ein allgemeines Wohlgefühl aller Beteiligten zu verspüren.

 
Nach einem kurzen Abschlussgespräch mit der Klientin, bauten wir dann unsere technischen Geräte wieder ab und verabschiedeten uns.

Auswertungen Bildmaterial : keine Ergebnisse, lediglich eine Aufnahme vom Vorgespräch (Orb)


Auswertungen Tonmaterial : keine reinen Auswertungen möglich, da TV/Radio Sequenzen aus der Nachbarswohnung

<UPDATE>
Jetzt nach ca. 6 – 8 Wochen wollten wir von unserer Klientin wissen, ob sich die Situation bei ihr gebessert habe. Sie teilte uns mit, dass das negative Gefühl seitdem nicht mehr vorherrscht und sie jetzt das Kinderzimmer normal nutzen kann. Jedoch spüre sie noch die Anwesenheit weiterer Wesenheiten, die allerdings harmlos seien. Auch der Sohn meidet immer noch sein altes Kinderzimmer. Wir boten ihr, wie in dem Vorgespräch auch angekündigt, an, sie nochmal zu besuchen, wenn sie das wünsche. Wir einigten uns, weiterhin in Kontakt zu bleiben.