Ghosthunter Team Ruhrpott    

 


Spontane Paranormale Untersuchung russische Kaserne Köthen

Eine zusammen Arbeit von New Generation Ghosthunter und Ghosthunter Team Ruhrpott


Mit dabei waren: Frank und Petra Team GTR, Susanne und David NGGH



Der Untersuchungs Bericht:

Am Freitag Nachmittag (7.7.2017) erreichten wir, wie bereits am Tag zuvor und auch fast zur selben Uhrzeit, das NGGH Team in Sachsen-Anhalt.

 Nachdem wir uns erfrischt und gestärkt hatten, begaben wir uns zu viert auf das bereits Tags zuvor besuchte Gelände der ehemaligen russischen Kaserne. Wieder kam mir das Gebiet extrem unübersichtlich vor. Verfallene Häuser grenzen dicht aneinander, nur unterbrochen von alten Wegen, welche wild  verwuchert sind. Flughafen, Hangar, Landeflächen gehören ebenso dazu wie unzählige Baracken, deren  Verfallstatus recht ähnlich dem Säulenhaus war.
 
Da das Tageslicht es noch zu ließ, schauten wir uns zuerst ein Gebäude an, welches vom NGGH Team "Säulenraum" genannt wird. Innerhalb dieses verfallenen Hauses befindet sich ein Raum, den etliche große Säulen (Boden/Decke) schmücken.
 Keine Fenster, nur marode Fensterrahmen, teilweise Schutt und Dreck auf den Böden. Tiefe Löcher in den Böden, durch die man bis in den Keller schauen kann.

Das einzig auffällige in diesem Säulenraum war ein Strick, der von der Decke hing und am unteren Ende eine frische, glatte, saubere Schnittfläche zeigte.
 Da beide Mitglieder der NGGH sich aufgrund diverser Erlebnisse sicht- und spürbar unwohl fühlten, verließen wir dieses Haus nach recht kurzer Zeit wieder.

Für Frank und mich (GTR) was das Haus, welches wir am Tag zuvor kurz betreten hatten, wesentlich interessanter. Schon gestern bekamen Frank als auch ich eine heftige Reaktion auf eine nicht ganz ernst gemeinte Frage "Hallo, ist jemand anwesend?"  Lautes Kinderlachen zum einen und zum anderen ein heftiges, fast körperliches Unbehagen, welches David, Frank und auch mich auf schnellstem Wege aus dem Haus trieb.  Hier entstand dann auch David's Wunsch mit uns beiden am nächsten Tag, eben diese Spontan PU durchzuführen. Wir waren nur zu gern das zu bereit.

Da wir nicht wirklich auf eine ausführliche PU eingerichtet waren (Rampott und Parascope hatte Frank zwar dank der Leihgabe von Michaela dabei, Taschenlampen hatten wir noch besorgt) konnten wir auf reichlich Material der NGGH zurück greifen.

Sobald wir das Haus durch ein Loch in der Türseite betreten hatten, wurden etwa in der Mitte des Ganges  Parascope und Rampott, sowie K2 aufgebaut.
Während Frank und David sich im Erdgeschoss umschauten, baute Susanne Wärmebildcam und andere Kameras auf. David hatte ein EVP-Gerät dabei und begann sofort mit der Aufnahme. Susanne filmte und fotografierte die gesamte PU.

Im vorderen Eingangsbereich befinden sich mehrere Räume, die massiv vermüllt sind und eine Steintreppe, die in den Keller führt. In diesem Bereich wurden mehrfach Geräusche durch alle vier Teilnehmer wahrgenommen, die aber nicht tatsächlich zugeordnet werden konnten. Es wurden - besonders im Bereich des Treppenaufganges (Mitte des Ganges) - verstärkt Aktivitäten wahrgenommen. Schritte, Flüstern, Geräusche etc.
Auch die Aufnahmen mit der Wärmebildcam zeigten deutliche "Unruhe" auf dem Monitor.
Im letzten Zimmer des Erdgeschosses gelang es David und Frank Bilder und Filmaufnahmen von Rampott und Parascope in Action zu machen.

 Für mich war danach der deutlich sichtbare Kontakt zu einem kleinen Mädchen besonders faszinierend. Sie war ca. vier Jahre alt, trug eine typische Kinderfrisur der 30'er oder 40'er Jahre. Braune, kinnlange Haare. Das Haupthaar auf der rechten Seite zu einem kurzen Zopf gebunden. Eine große runde Schürze mit Bauchtasche, welche auf dem Rücken von einem großen Knopf zusammen gehalten wurde. Ein dunkles Hemd mit 3/4 Arm und eine grob gestrickte etwa knielange Hose, welche ständig zu rutschen schien. Sie war barfuß.
Sie lehnte mit dem Rücken an der linken Wand, im hinteren Drittel des Ganges im Erdgeschoss. Sie hatte den Daumen der rechten Hand im Mund und schien sich heftig zu schämen. Sobald sie unsere Aufmerksamkeit wahrnahm, drehte sie ihre Schultern entsprechend hin und her. Ich hörte vor ihrem Erscheinen  den Namen Diana/Gianna/Dina. Nach einigem Nachhorchen war ich sicher Dina gehört zu haben.

Sie sprach nicht mit mir. Wenn David Fragen stellte, antwortete die so, dass ich sie hören konnte. Auf David's letzte Frage reagierte sie mit heftigem Weinen, so dass ich David bat, die Befragung zu beenden. Im nächsten Moment war sie verschwunden.

Da wir immer wieder bemerkten, dass Aktivitäten gerade dort stattfanden, wo wir uns nicht aufhielten, teilten wir uns auf. David und Frank und Susanne und ich (Petra).
Und nachdem im unteren Bereich dieses Hauses nicht mehr viel Aktivität feststellbar war, begaben sich Frank und David erst in den Keller und im Anschluss daran in den ersten Stock des Gebäudes.

Susanne und ich gingen langsam Raum für Raum ab und für eine Weile konnte ich zwar die Anwesenheit des Mädchens fühlen, hörte auch, wenn sie auf Susanne Fragen antwortete, sah sie aber nicht.

Stattdessen hörten wir immer wieder Schritte, die an den Fenstern vorbei liefen. Mehrmals hörten wir eine junge Frau in Sommerpumps an einem Fenster vorbei laufen. Auch hier hatte ich sofort ein Bild vor Augen. Susanne bestätigte mir meine Empfindung.

Bis das Mädchen  plötzlich an mir vorbei und die Treppen hinauf in den ersten Stock, zum anderen Teil des Teams, lief. Beide (David und Frank) unterbrachen ihr EVP, um nach dem Mädchen zu suchen. Besonders David fühlte sich von dem Kind sehr angezogen.

Immer wieder suchte David's den Kontakt zu dem Kind. Mal durch lautes Singen alter Kinderlieder, mal durch Aufforderung zum spielen.  Sie zeigte sich später auch noch einmal. Und zwar stand sie plötzlich direkt an seinem rechten Bein,  hatte ihre Ärmchen um seinen Oberschenkel geschlungen und sah ihn regelrecht verliebt an.
David fühlte zwar Kälte, fand es aber schade, dass er die Berührung nicht spürte. Er wollte sie gern anfassen (seine Hand auf ihren Kopf legen), ich bat ihn dies zu lassen. Kurz darauf versteckte sie sich hinter David und schaute in meine Richtung. So bat ich David die Kleine zu tragen, ob ich ihr vielleicht Angst mache. Dies verneinte sie und verschwand erneut. Danach konnte ich sie weder spüren, noch sehen. Besonders David empfand dies als sehr schade.
(Im Anschluss an diese PU unterhielten wir uns nochmal über dass Mädchen und er glaubte, fast väterliche Gefühle für sie zu haben und so etwas auf einer PU noch nie gefühlt zu haben)

Frank hatte ziemlich zeitgleich Kontakt zu einem Soldaten, der scheinbar in dem Gebiet zu Tode gekommen war.

Durch ein Haus an der Kopfseite unserer Baracke fühlten wir uns immer wieder beobachtet. Durch ein Fenster im 1. OG schob sich später ein massiver, dunkler Schatten. Er wirkte dicht und tiefschwarz, hob sich deutlich von der Umgebung ab. Er war dunkler als alles um ihn herum und war sehr bedrohlich. Er waberte regelrecht durch das Fenster, nahm das ganze Fenster ein, zog sich aber genau so schnell wieder zurück.

Danach war Franks Kontakt zu diesem Soldaten ähnlich dem, den ich zu dem Mädchen hatte. Er sah ihn deutlich, spürte seine Emotionen und konnte dies wieder geben.

Da die Aktivitäten sich nun auf die obere Etage zu beschränken schien, haben wir alle Gerâte und Koffer eingepackt und im 1. OG in einem besonderen Zimmer, erneut aufgebaut.

Das Besondere an diesem Zimmer waren die Malereien an den Wänden. Deutlich erkennbar Zeichnungen aus der Zeit 1940 - 1960 Jahren. Fuchs und Hase, Maus etc.
Hier erhofften wir erneut sichtbare Aktivitäten des Rampott und Parascope. Leider ließ dieser Soldat sich nicht darauf ein.
Auch dass Frank ihn heftig provozierte, brachte keine - für alle - sichtbaren Zeichen. Einzig auffällig war, dass sich von da an die Akkus der Cam's innerhalb von 3-5 Minuten komplett zu entladen. David und Susanne tauschten in den letzten 20 Minuten mindestens 5 Akkus aus.

Während der letzten EVP ( so hatten wir uns das jedenfalls vorgenommen) hatten wir alle Lichter gelöscht und David begann Fragen zu stellen.
Nach vielleicht 3 Minuten griff mir einen Hand sehr heftig in den Nacken. Ich hatte das Gefühl mich aus diesem Griff heraus winden zu müssen und bat um Licht. Mich überkamen heftige Angstgefühle und der Wunsch das Gebäude sofort zu verlassen.

  Während Frank weiter auf dieses Wesen ein sprach, wurde David von der Tür weg, in den Raum gedrängt.
  Hier stellte David dann folgende Fragen und bekam folgende Antworten:
  1. Wer bist du und warum bist du noch hier?
      Keine Antwort
  2. warum willst du uns Angst machen? Ein Deutscher Mann tut so
     etwas nicht.
     Keine Antwort
  3. zeig mir doch mal diese Angst...
     Nein, das möchtest du nicht!
  4. bist du allein?
     Nein
  5. wie viele sind bei dir?
     Viele
  6. zeig dich, kann ich euch sehen?
     Schau genau hin!

Auch Frank spürte und empfand diesen Soldaten und bemerkte, das der nicht bereit war, eines der Gerâte zu berühren und sich mehr und mehr zurück zog.

So beschlossen wir einzupacken und die Lokalität zu verlassen. Draußen bedankten wir uns für alles, was wir erleben durften und bei allen, die sich - egal in welcher Form - gezeigt hatten. Während des Einpackens beschloss David unseren stillen Rückzug mit der Videocam zu filmen. Draußen fühlte er dann, dass es nicht richtig ist und unterließ es. 

Auf dem Weg zu unseren Wagen hatten David und ich das Gefühl Spalier zu laufen. Es fühlte si CH an, als stünden rechts und links der Straße regelrechte Soldaten reinen.

Es war ein faszinierendes Erlebnis für mich und auch für Frank, David und Susanne. Es gab so viel, ließ uns alle total die Zeit vergessen. Aus den geplanten 2-3 Stunden wurden locker 5, fast 6.  w
Während Frank vom Betreten des Hauses bis zum Verlassen immer stärker dass Gefühl hatte, Energie zu verlieren, regelrecht "angezapft" zu werden, war es bei mir genau anders herum. Je länger ich mich in diesem  Haus aufhielt, Kontakt zu diesem Mädchen hatte, um so aufgedrehter, energiegeladener kam ich mir vor.

Auch wenn ich scheinbar nicht allein heim gefahren bin, sondern 2 Folgenächte "Spass" hatte und diesen erst mit Marions Hilfe scheinbar los geworden bin, möchte ich unbedingt noch einmal dort hin.
Ich bin über zeigt, dass unser gesamtes Team dort reichlich Erfahrungen machen wird.

Danke noch einmal an Frank, dass er mich mitgenommen hat.

 Und ein großes Danke an Susanne und David für ihre Freundlichkeit, den herrlichen Kaffee und für diese PU.